Folgt man einem ruhigen Weg und durchschreitet ein schlichtes Tor, gelangt man zum imposanten, aber beschaulichen Gelände und den Gebäuden des Yomeiji-Tempels. Das beeindruckende Haupttor, der markante Glockenturm und die strohgedeckte Haupthalle, die sich vor dem Berghang erhebt, lassen erahnen, wie der Tempel vor Jahrhunderten ausgesehen haben muss, als Hunderte von Novizenmönchen dort studierten und arbeiteten. Die Haupthalle ähnelt eher einem grossen Bauernhaus als einer Tempelhalle – ein Baustil, der in Japan heutzutage nur noch selten zu sehen ist.
