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Heute von Japan Thomas
Eine Reise in Japan
ist mehr als man sich vorstellen kann! Selbst nach mehr als dreissig Japanreisen freue ich mich bereits wieder auf die nächste Reise ins Land der aufgehenden Sonne.

Imari-Yaki und Arita-Yaki

Der Name des Imari-Porzellan geht auf den in der Nähe von Arita gelegenen kleinen Hafen Imari zurück. Von dort wurden die Waren nach Nagasaki zur Niederlassung der Niederländischen Ostindien-Kompanie gebracht. Arita und Imari liegen auf dem Gebiet der heutigen Präfektur Saga.

In der Bemalung des traditionellen Imari-Porzellans dominieren drei Farben: „Alt-Imari“ (ko-Imari), Kobaltblau und Rostrot mit einem Einschlag zu Safran auf weissem Grund. Die Farben werden zudem durch die Verwendung von Goldfarben betont. Die Bemalung ist primär auf Blumenmuster fokussiert. Es gibt aber auch Motive aus der Tierwelt und Mineralien. Das Muster, welches dem Brokat (Brokatstoff) ähnelt, fand an europäischen Höfen viele Liebhaber.

Die japanischen Porzellanmaler zeigten viel Phantasie und Freiheit bei der Gestaltung der Motive. Sie verstanden es, die Fläche originell einzuteilen und wagten auch asymmetrische Kompositionen.